Tipps für Kompressionsstrumpfträger

Wer an einer Thrombose oder Venenschwäche leidet bzw. sich davor schützen muss, bekommt vom Arzt gerne Kompressionsstrümpfe verordnet.

Wie der Name schon sagt üben die Strümpfe durch das feinmaschige Gewebe Druck auf die Beine aus und unterstützen so die Venen das Blut effektiver zum Herzen zu pumpen. Durch die Kompression der Beine schwellen im Laufe des Tages die Knöchel und Beine fast nicht mehr an. Kompressionsstrümpfe müssen nach Maß angepasst werden, damit sie perfekt sitzen. Passen Ihre Beine zu keiner Konfektionsgröße, fertigen wir für Sie die passenden Strümpfe an. Trotz aller Sorgfalt bei der Herstellung sind dann diese Strümpfe bei manchen Kunden nicht wirklich beliebt: sie können rutschen, fühlen sich manchmal zu eng an, passen nicht zum Outfit oder lassen sich schwer anziehen. Mit diesen Tipps bekommen Sie die meisten Probleme in den Griff!

  1. Greifen Sie mit dem Arm in den Strumpf und umfassen Sie das Fußteil an der Fersenausstülpung. Stülpen Sie nun den Stoff auf links (also das Innere nach außen) und ziehen ihn bis zum Fersenteil. Rollen Sie den Strumpf dabei nicht auf.
  2. Streifen Sie das Fußteil des Strumpfes bis über die Ferse.
  3. Arbeiten Sie sich Stück für Stück am Bein nach oben. Umfassen Sie dazu das Strumpfende und schieben Sie den Stoff in pendelförmigen Bewegungen nach oben. Auf keinen Fall dürfen Sie den Stoff am Strumpfende nach oben ziehen. Dadurch kann der Strumpf später spannen, rutschen oder Falten werfen.
  4. Haben Sie ihn angezogen, dann streichen Sie von unten nach oben leicht mit den Händen über den Stoff. So liegt der Strumpf glatt auf dem Bein. Auch hier gilt: Nicht zuletzt nochmal am Strumpfende ziehen!

Spezielle Handschuhe, die an der Unterseite mit Noppen ausgestattet sind, erleichtern das Anziehen. Zudem können Sie sich Strümpfe verschreiben lassen, die an den Fußzehen offen sind. Solche Strümpfe lassen sich – mithilfe spezieller Gleitsocken – leichter anziehen. Der Hilfssocken wird anschließend herausgezogen.